Wissenschaftlicher Assistent Information Security

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Vom Automechaniker zum Doktoranden

Michael Schläpfers Berufsweg ist unkonventionell: Zuerst absolvierte er eine Lehre als Automechaniker, heute schreibt er an der ETH seine Doktorarbeit zu E­-Voting in der Schweiz. In Zukunft würde er gerne in der Automobilbranche arbeiten, da dort Informatik immer wichtiger wird. Michael hatte schon früh einen konkreten Berufstraum. «Mich faszinierten tragbare Computer. Irgendwann wollte ich einen Beruf ausüben, bei dem ich einen Portable Computer benutzen kann.» Auf sein Drängen hin schenkten ihm die Eltern schliesslich einen Commodore 64. «Für mich tat sich eine neue Welt auf. Ich war auf Anhieb begeistert und lernte die Programmiersprache BASIC.»

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Sein Berufsweg führte Michael jedoch erst auf Umwegen zur Informatik. Da ihn Autos begeisterten, absolvierte er eine Lehre als Automechaniker mit anschlies­sender Berufsmaturität. Schon während der Lehre besuchte er Informatikkurse. Danach stand für ihn fest, dass er Informatik studieren wollte. «Das Berufsfeld der Informatik ist gross und facettenreich. Zudem stehen einem damit viele Türen offen, auch wenn man noch kein konkretes Berufsziel hat.» Nach dem Bachelor an der ZHAW in Winterthur wechselte er für das Masterstudium an die ETH Zürich und vertiefte sich im Be­reich Informationssicherheit. «Ich bin überzeugt, dass gerade die Informationssicherheit in vielen Branchen an Bedeutung gewinnen wird.»

Für Michael ist seine Forschungsarbeit im Projekt «Vote électronique» der Schwei­ zerischen Bundeskanzlei ein Traumjob: «Ich kann Neues lernen, Neues entdecken, Neues schaffen.» Er blickt erwartungsvoll in die Zukunft. «Immer wieder bekomme ich Jobangebote und erlebe auch bei Ar­beitskollegen, dass Informatiker auf dem Arbeitsmarkt ausgezeichnete Chancen haben.» Sein Ziel ist, nach Abschluss seiner Doktorarbeit in die Privatwirtschaft zu wechseln. «Am liebsten würde ich in der Automobilbranche arbeiten. IT­ gesteuerte Assistenzsysteme werden dafür sorgen, dass es in Zukunft viel weniger Unfälle gibt.»

 

Wissenschaftlicher Assistent Information Security

Als Doktorand und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Informations­sicherheit ist Michael Schläpfer mit einem 100­-Prozent­-Pensum an der ETH Zürich angestellt. Er hat einen Lehrauftrag im Bereich Informationssicherheit und arbeitet zudem an seiner Doktorarbeit zum Thema Informationssicherheitsgrundlagen im Rahmen des Projekts «Vote électronique» der Schweizerischen Bundeskanzlei.

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