Logo__credit_suisse

Lauras IT-dreamjobs-Erfahrungsbericht bei der Credit Suisse

Im Rahmen meines Praktikums bei IT-dreamjobs durfte ich auch einen halben Tag bei Credit Suisse schnuppern. Hier meine Eindrücke. 

Die Mitarbeitenden stehen bei der Credit Suisse an erster Stelle. Zwei Kantinen mit wechselnden Menüs, ein Wellness- und Gesundheitsbereich mit Kraftraum, Solarium, Möglichkeiten für Massagen und Physiotherapie, Starbucks-Kaffeemaschinen an jeder Ecke, ein Online-Shop mit vergünstigten Elektronikartikeln und vieles mehr. Nicht schlecht. Auch die Bürogebäude mit modernster Einrichtung sind beeindruckend. Der Uetlihof, der grösste Standort der Credit Suisse in Zürich, ist riesig und komplex. Ohne Jennifer Herter, IT Career Start Programm Manager bei Credit Suisse, hätte ich mich zwischen den Büro- und Sitzungsräumen, Rolltreppen und Kaffeetischen sicherlich verlaufen.
Der Standort besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilgebäuden. In dem von der Strasse aus sichtbaren, ältere Teil befinden sich Grossraumbüros mit fixen Arbeitsplätzen für jeden Mitarbeitenden. Im moderneren, hinteren Teil kommt das so genannte „Smart Working“ zum Zug. Wie viele andere Grossunternehmen setzt auch die Credit Suisse vermehrt auf flexible Arbeitsplätze. Hier stehen verschiedenste Raummöbel, die der jeweiligen Arbeitssituation entsprechen und den Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, die passende Sitz- oder Stehgelegenheit zu finden. Ziel ist es, die Vernetzung innerhalb der Bank zu fördern und den Arbeitsplatz an wechselnde Aufgaben anzupassen: Weg vom Blockzeitenmodell mit Routinesachbearbeitung, hin zu Teamwork und individueller Businessbearbeitung.

„Smart Working“ bei Credit Suisse:
(Bildquelle: Credit Suisse / Oliver Stern)

Neuerungen seien eine Konstante in der Geschichte der Credit Suisse, erklärt Jennifer. Die Credit Suisse war es, die 1962 die erste Autobank, 1993 die erste Telefonbank und 1997 die erste Internetbank eröffnete. Motor dieser Innovationen seien oft die jungen Mitarbeitenden. Drei Vertreter dieser Generation sitzen nun vor mir: Raffaele, Christina und Markus. Christina, die an der technischen Universität Wien Wirtschaftsinformatik studiert hat, ist im Programm Management Office tätig. Das heisst, sie koordiniert verschiedene Projekte im IT-Bereich. Für die Credit Suisse hat sie sich aufgrund der Internationalität des Unternehmens entschieden. Und wegen dem Career-Start-Programm, das sehr gute Möglichkeiten für Hochschulabgänger bietet. Auch Markus hat das Career-Start-Programm durchlaufen. Heute ist der ausgebildete Wirtschaftsinformatiker ein Business Engineer. Für die IT hat er sich entschieden, weil die Branche themenübergreifend und zukunftsorientiert sei. Der dritte im Bunde, Raffaele, ist angehender Systemtechniker. An einem Schnuppertag habe die Credit Suisse ihn für sich gewinnen können. Bei der Bank kümmere man sich intensiv um die Lehrlinge, er fühle sich aufgehoben. Nachwuchsförderung wird in der Bank grundsätzlich gross geschrieben. Ebenso wie soziales Engagement. Mit dem Volunteering-Programm hat jeder Mitarbeitende mindestens einen Tag im Jahr für karitative Tätigkeiten zur Verfügung. Wichtig ist der Credit Suisse auch die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Bis zu zehn Arbeitstage pro Jahr stehen dafür zur Verfügung.

DSC_0316

Career Starters von links: Raffaele, Christina und Markus.

„Die IT ist aus der Finanzbranche nicht wegzudenkenden“, sagt Markus. Die These, eine Bank würde nach Ausfall ihrer IT-Systeme noch 48 Stunden bis zur Illiquidität überleben, erscheint mir plausibel. Durch die IT ist vieles schneller, einfacher und transparenter geworden, jedoch auch komplexer. Die Kommunikation im Team spielt eine Schlüsselrolle. „Vereinzelt sieht man schon noch eine Birkenstocksandale“, meint Markus und lacht. Doch grundsätzlich benötige man heute für viele IT-Berufe extrovertierte und teamfähige Mitarbeiter. „Partnership“ heisst letzteres im Kompetenzmodell der Credit Suisse. Teamarbeit sei die Regel, nicht die Ausnahme. Dazu trägt auch das „Smart-Working-Konzept bei. „Durch die neuen Bürostrukturen sind die Mitarbeitenden schneller erreichbar“, erklärt Christina. Bei aller Transparenz bleibt die Credit Suisse aber immer eine Bank. Mitarbeitende müssen sich strikt an die strengen Compliance-Vorschriften halten. Das gilt auch für mich: filmen und fotografieren darf ich nur im Kundenbereich.

Die Credit Suisse ist an über 300 Standorten in vier Regionen global mit 46’000 Beschäftigten vertreten. Kein Wunder also, dass Christina und Markus in Projekten mit Kolleginnen und Kollegen aus Indien, New York und Singapur zusammenarbeiten. „Die grösste Herausforderung dabei ist die Zeitverschiebung“, sagt Markus. Gute Englischkenntnisse sind natürlich unumgänglich. Ebenso wichtig sei der Aufbau eines Netzwerks innerhalb der Bank. „Je mehr Leute man kennt, desto schneller erhält man gewünschte Informationen und desto einfacher gestalten sich interne Prozesse. Genauso wichtig ist aber auch Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Projekte anzupacken“, so Markus weiter.
Die fortschreitende Digitalisierung und die erforderliche Flexibilität bringen in Zukunft einige Herausforderungen für den Finanzsektor mit sich. Doch mit Career Startern wie denen, die ich kennen lernen durfte, ist die Credit Suisse für die Zukunft gut gewappnet und bereit, Innovationen weiter voranzutreiben.

Christina, Markus und Raffaele erklären, wieso die Credit Suisse ein guter Arbeitgeber ist: