Prerelease-Stress

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Heute Morgen haben wir im Projektteam die letzten Details für die Website besprochen, die in einer Woche fertig sein soll. Dieser Auftrag gestaltet sich nun immer stressiger, da immer noch gewisse Anforderungen kommen und Teile der Website noch extrem unfertig erscheinen, einerseits da wir beispielsweise noch nicht alle Logos haben, andererseits da das Design auf gewissen Teilen noch gar nicht umgesetzt werden konnte…

Stress im Alltag bemerkt man immer an gewissen, möglicherweise etwas kuriosen Punkten:

– Man hat keine Zeit mehr, um am Nachmittag das routinierte Töggelen durchzuführen (japp, wir bei Netcetera haben einen eigenen Töggelikasten, der dazu da ist, ein wenig vom Arbeitsalltag abzuschalten ;))

– Die üblichen Diskussionen über Programmiersprachen und anderes fallen immer mehr weg

– Der Kaffeeverbrauch steigt

– Raucher sieht man immer häufiger in die Aussenwelt flüchten, um schnell noch eine Zigarette zu rauchen, die den Stress abbauen sollte.

– Man ändert die Musik-Playlist von „entspannt“ auf „Adrenalin“

Aber irgendwie mag ich diesen Stress auch. Grösstenteils weiss man, was man zu tun hat. Diese „Stressphasen“ in der Programmierung sind auch immer die Phasen, in denen das Produkt immer fertiger wird. Man erkennt langsam aber sicher, wie die fertige Website aussehen wird und dass immer weniger Punkte unsere Aufmerksamkeit benötigen.

Es ist eigentlich wie ein Kuchen im Backofen, der langsam aufbläht. Der rohe Teig, also die grundsätzlichen Dinge sind verrührt und er muss nun nur noch gebacken werden. Dabei können auch keine neuen Ideen mehr hinzugefügt werden. Und ganz am Schluss kommt dann vielleicht noch eine Glasur oder eine kleine Verzierung oben drauf.

Das einzige was an dem Vergleich nicht stimmt, ist, dass bei uns hier in der Programmierung momentan der grösste Stress vorhanden ist, während der Bäcker oder Konditor eher eine entspannte Zeit hat, sobald er den Kuchen im Backofen hat.

In diesem Sinne sollte ich nun lieber weiterarbeiten, sodass wir die Page noch rechtzeitig und etwas stressfreier fertig stellen können 😉

3 Gedanken zu „Prerelease-Stress

  1. Pingback: Blog Woche 15 und 16: Nervenflattern, aber bitte mit Humor | IT-dreamjobs

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