Melanie, Ausbildnerin Informatik

Ausbildung
Gymnasiale Maturität, Schwerpunkt: Wirtschaft und Recht
Berufslehre: Informatikerin Way-up

Arbeitsstelle
Aktueller Arbeitgeber: Post CH AG
Branche: IT

Tätigkeiten

Planen, Organisieren, Vorbereiten, Durchführen und Evaluieren von Bildungsmassnahmen
Führungsfunktion: Ja
Team: Lernende in der Basisausbildung 

Wie bist Du zur Informatik gekommen?
Durch das Interesse an der Mathematik und speziell am logischen Denken wurde bei mir die Neugier an der Informatik geweckt.

Wer/was hat Dich bei Deiner Studienwahl beeinflusst?
Auf den Beruf bin ich durch Recherchen im Internet gestossen. Nach Absprache mit dem Berufsberater füllte ich einige Fragebögen zur Jobwahl im Internet aus. Diese haben durch mein Interesse an der Mathematik und Technik immer ein Resultat aus der IT Branche ergeben.
Der Entscheid gegen ein Studium und für eine Lehre direkt nach dem Gymnasium traf ich, weil ich einen Einblick in die Berufswelt erhalten und auch endlich praktisch arbeiten wollte.
Dank dieser Wahl ist es mir nun möglich, neben meinem zukünftigen Studium Teilzeit zu arbeiten und so den Bezug zur „realen“ Arbeitswelt nicht zu verlieren. Ich will nicht stehen bleiben und meine Begeisterung an der Informatik nicht verlieren, daher werde ich mein Wissen in der Informatik weiter ausbauen und vertiefen. Für das Studium Informatik iCompetence habe ich mich entschieden, weil es Informatik, Design und Management verbindet. Auch wirbt der Studiengang mit praxis-orientierten Projektarbeiten, auf was ich mich besonders freue.

Welche Fachrichtung/welches Berufsbild hätte Dich sonst noch interessiert?
Ich habe mir überlegt an der PH Unterstufenlehrerin zu studieren, weil ich gerne mit Menschen und speziell mit Kindern zusammenarbeite. Schlussendlich habe ich mich aber dagegen entschieden, weil diese Tätigkeit definitiv zu wenig technisch und zu pädagogisch ist.

Weisst Du noch, was für einen Berufstraum Du als Kind/Teenager hattest?
Tierpflegerin, später Kindergärtnerin oder Lehrerin

Was macht Deine jetzige berufliche Tätigkeit zu einem Traumberuf?
Da die Technik aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, bin ich stolz darauf immer mehr hinter das Geschehen blicken zu können. Die Informatik selbst bietet fast unendlich viele Möglichkeiten. Sie ermöglicht einem z.B. Programme zu entwickeln, die den Alltag erleichtern oder die der Unterhaltung dienen.

Inwiefern haben sich Deine Vorstellungen von Deinem Traumberuf verändert?
Da ich in meiner Kindheit nicht gross mit der Informatik in Berührung gekommen bin, hat sich mein Traumberuf erst in den letzten 3-4 Jahren in die technische Richtung bewegt.
In der Informatik selber werden für mich soziale Kompetenzen und das dadurch beeinflusste Arbeitsklima immer wichtiger. Der Arbeitsbereich kann noch so toll sein, die Arbeitsmoral und dadurch auch die Performance sinkt auf den Nullpunkt, wenn das Umfeld nicht stimmt.

Welche Träume oder konkreten Ideen hast Du für Deine weitere berufliche Zukunft?
Als erstes Ziel setze ich mir, das Bachelorstudium Informatik iCompetence an der Fachhochschule Nordwestschweiz abzuschliessen. Später könnte ich mir vorstellen, ein Masterstudium anzuhängen.