Hello World

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Mein erster Blogeintrag :>

Nun kann ich endlich auch meine Gedanken mit der Welt teilen. \o/

Ein gutes Gefühl, auch wenn ich mich aufgrund meines täglichen Arbeitsbuches und meiner Forenaktivität in der Freizeit sowieso schon daran gewöhnt bin, Dinge zu publizieren, die von vielen verschiedenen Personen gelesen werden. x)

Damit ihr wisst, wer ich bin, möchte ich mich am Anfang erst einmal vorstellen:

Mein Name ist Raphy, ich bin Lehrling im Bereich der Applikationsentwicklung (also eine der drei Unterkategorien der Informatiklehre), oder kurz und bündig Programmierer in Ausbildung, und arbeite bei Netcetera, der Firma, welche den ganzen Webauftritt hier aufbaut und hierfür die Server bereitstellt. Momentan beginnt für mich das dritte Lehrjahr.

Mein Mitstift hat bereits gut 2 Monate am Aufbau des Webauftritts hier verbracht, was mir natürlich nicht entgangen ist. Als dann irgendwann vom Lehrmeister die von mir sehnlichst erwartete Frage gefallen ist, ob wir denn Interesse daran hätten, eigene Blogeinträge zu erstellen, konnte ich nicht nein sagen. Mein Beruf interessiert mich schon, seit ich davon gehört hatte („Was? Man kann einen Beruf lernen, bei dem man den ganzen Tag am PC sitzen kann und damit programmieren, ja sogar hacken kann?“ *Blick-of-total-Happyness*). Seither habe ich eine grosse Faszination an diesem Beruf, und wollte nie etwas anderes erlernen. Und die Faszination hat sich immer gehalten, wurde sogar noch gestärkt.

Manche werden sich nun vielleicht denken: „Was ist denn so faszinierend daran, den ganzen Tag vor einer doofen Maschine zu sitzen? Ist das nicht total langweilig? Vereinsamt man dabei nicht?!“.

Was dabei viele übersehen, ist die Tatsache, dass man als Programmierer täglich im Kontakt mit anderen Personen steht.

„Hää? Wieso das denn?!“

Als Programmierer arbeitet man grundsätzlich immer in einem Team, was natürlich bedeutet, dass Kontakt und Absprache miteinander zu den wichtigsten Dingen im Alltag gehören. Dies kann man sich wie ein Uhrwerk vorstellen: wenn ein Zahnrad nicht richtig greift, kann das ganze System auseinander geraten und das Endprodukt ist nicht mehr das, was man sich einmal vorgestellt hat.

Zusätzlich ist kein Programmierer allwissend. Programmieren ist wie ein Sammeln von unendlichem Wissen, und es scheint unmöglich zu sein, „alles“ über das Programmieren zu wissen. Das bedeutet, dass man sich als Programmierer immer mit anderen Programmierern austauschen muss, die diese Technik, diesen Bereich oder diese Programmiersprache besser kennen. Digital, wie wir Programmierer halt sind, haben wir uns eine eigene Plattform für Fragen und Antworten zu Programmierproblemen geschaffen, auf welcher es zu regem Austausch und teilweise auch spannenden Diskussionen kommt.

So verbringen wir Programmierer also einen grossen Teil unserer Arbeit im Austausch, mit der Recherche oder der Präsentation von getätigten Arbeiten. Das Programmieren an sich macht schliesslich nur noch etwa 60% der Arbeit aus.

Und das sind dann die 60%, in denen wir die Kopfhörer anziehen, die Musik aufdrehen und uns in den Code vertiefen, dieses unglaubliche Universum an Logik und Technik, das sich für das geübte Auge wie ein Buch liest, für das ungeübte jedoch eher wie eine Betriebsanleitung auf Chinesisch (bzw. Pinguinisch, wenn man Chinesisch lesen kann 😛 ).

Das ist meine Welt, meine Zukunft…

unsere Zukunft? 😉

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