Die Freuden und Leiden des Fundraisings

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Es gibt zwei allgemein verbreitete Meinungen über die Erfolgschancen von Fundraising in der Schweizer IT-Branche:

  1. Amerikanische Firmen braucht man gar nicht erst anzugehen, weil sie sich eh nicht lokal in der Schweiz engagieren wollen.
  2. Schweizer Unternehmen engagieren sich besonders stark für die Nachwuchsförderung, weil ihnen unser Land und die langfristige Prosperität unseres Wirtschaftsstandorts am Herzen liegen.

Der gestrige Tag hat diese beiden „Vorurteile“ widerlegt:

Nach nur einer Stunde Sitzung und zwei Stunden Nachbearbeitung hat das amerikanische Unternehmen HP mit Schweizer Niederlassung in Dübendorf ein Goldsponsoring für IT-dreamjobs bewilligt. Nicht in Form von Geld, aber mit Kreativität und dem festen Willen, sich in der Nachwuchsförderung zu engagieren, haben sie einen Weg gefunden, uns im Gegenwert eines Goldsponsorings zu unterstützen. Wow! :-) HP bildet übrigens auch 20 Informatiklernende aus – es geht! Macht es ihnen bitte alle nach, liebe andere amerikanische Grossunternehmen in der Schweiz!

Etwas später erfahre ich dagegen von einem wirklich alteingesessenen Schweizer Unternehmen, dass sie sich nicht für die Kampagne engagieren wollen, weil ihre Zielgruppe Hochschulabsolventen mit 5 Jahren Berufserfahrung seien, keine Gymischüler. „Üble Sache“, würde der Polizist zu Maloney sagen.

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