Kategorie-Archiv: IT Traumberufe

Software-Entwickler

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Software-Entwickler sind Teamplayer

In der Primarschule wollte Christian Gegenschatz Erfinder werden. Heute baut er als Software-Entwickler komplexe Software-Anwendungen. Die Teamarbeit steht bei der Lösungsfindung im Mittelpunkt. Als Kind träumte Christian davon, Maschinen zu erfinden, die auf Knopfdruck Probleme für ihn lösen. Im Gymnasium faszinierte es ihn, dass er für kom- plizierte Mathegleichungen seinen programmierbaren Taschenrechner einsetzen konnte. Er entschied sich für ein Informatikstudium an der ETH. «Das ist eine ausgezeichnete Basis für meinen jetzigen Beruf. Software-Entwicklung hat viel mit meinem früheren Traumberuf zu tun: Kunden kommen mit einem Problem, und wir müssen eine genau auf sie zugeschnittene Lösung finden.»

Christian

 

Christian arbeitet praktisch immer im Team – von der Aufgabenstellung bis zur Umsetzung. «Jeder hat seine Stärken und kann diese in die Problemlösung einbringen.» Einen typischen Tagesablauf und fixe Arbeitszeiten gibt es oft nicht, da man sich nach dem Kunden richtet. «In der Schlussphase eines Projekts kann es schon mal hektisch zugehen. Trotzdem habe ich sehr viele Freiheiten. Das Arbeitsziel ist zwar definiert, aber den Weg zur Problemlösung wähle ich. Diese Freiheit beim Vorgehen und die abwechslungsreichen Projekte machen meinen Job als Software-Entwickler zum Traumjob.»

 

Software-Entwickler

Software-Entwicklung ist eine komplexe Aufgabe. Entsprechend hoch sind die Anforderungen: Ein hohes Abstraktionsvermögen, Lösungsorientierung und die Fähigkeit, virtuelle Welten und Abläufe zu schaffen, sind zentral. Zudem muss ein Software-Entwickler Freude daran haben, diese komplexen Aufgabenstellungen im Team zu lösen.

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Integration-Architect

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Der Mann, der bei der SBB alles verknüpft

Jamie Townsend war einer der ersten Informatikstudenten von Queensland. Heute sorgt der Australien-Schweizer dafür, dass bei der SBB die Informatiksysteme miteinander sprechen. «Technik hat mich schon immer fasziniert – bereits als kleiner Junge habe ich blinkende LED oder Radios gebastelt.» Jamie war im australischen Queensland einer der Ersten, der Informatik studierte. «Der Arbeitsmarkt für Informa­tiker war damals sehr beschränkt. Trotzdem haben meine Eltern meine Studienwahl unterstützt.»

JamieEigentlich wollte er als Kind Pilot werden. «Mittlerweile bin ich zumindest Gleitschirmpilot.» Die Faszination für ferne Länder und fremde Kulturen hat ihn jedoch nicht losgelassen. Dank sei­ner IT­-Jobs ist er viel in der Welt herum­ gekommen. Der Umzug von Australien in die Schweiz ist Jamie dank der Informatik leicht gefallen. «IT ist eine Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird.» Mittlerweile ist er eingebürgert und spricht Berner Dialekt. «Bei meinen Freunden bin ich als der Australier bekannt, der schweizerischer als die Schweizer ist. Ich liebe die Alpen, interessiere mich für Schweizer Geschichte, jodle gerne und habe auch schon Alphorn geblasen.»

Bei der SBB leitet Jamie ein zehnköpfiges Team, das für die Verknüpfung der internen Informatiksysteme zuständig ist – vom Fahrplan über die Finanzen bis zu Partnern im Ausland. «Mein Team sorgt dafür, dass die verschiedenen IT­ Systeme der SBB miteinander kommunizieren.» Jamie findet das Umfeld beim öffentlichen Verkehr spannend. «Die SBB bietet mir den perfekten Mix aus Regelmässigkeit und Flexibilität, und ich unter- stütze die SBB dabei, ihre Hauptziele Sicherheit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit zugunsten unserer Gesellschaft zu erreichen.»

 

IntegrationArchitect

Als Integration­Architect implementiert Jamie Townsend mit seinem Team die sogenannte Middleware. Diese Vermittlungssoftware verknüpft viele Informatikanwendungen innerhalb der SBB miteinander. Middleware stellt eine Ebene in einem komplexen Software-System dar, die als Dienstleister anderen, nicht miteinander verbundenen Software­-Komponenten den Datenaustausch und die Datensynchronisation ermöglicht.

Website: www.slashdot.org ist eine Mischung aus einem webbasierten Nachrichtenticker und einem Weblog mit Fokus auf technische Neuigkeiten.

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IT-Business-Analystin

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Übersetzerin zwischen Business und Informatik

Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte zunehmend über E-Banking und Mobile Banking. Isabel Nünlist sorgt als IT-Business-Analystin bei UBS dafür, dass diese Applikationen möglichst viele Kundenbedürfnisse abdecken. Computer faszinierten Isabel bereits als Kind, aber sie kam aus purem Zufall zur Informatik. «Während meines Studiums landete ich durch einen Studentenjob in der IT­-Abteilung von UBS.» Dort gefiel es ihr so gut, dass sie nach dem Abschluss als IT­-Business­-Analystin bei der Bank einstieg.

Isabel

Gehört heute zum Standard: E-Banking über das Smartphone.

 

Ursprünglich absolvierte Isabel eine Lehre als Bauzeichnerin. Der Beruf machte ihr Spass, doch sie wollte sich weiterentwickeln. Massgeschneiderte Lösungen für komplexe Bedürfnisse zu entwickeln, findet sie spannend: «Als IT­-Business­-Analystin kann ich genau das tun. Es ist wie Spezifikationen für den Bau eines Hauses festzulegen: Wie viele Zimmer be­nötigt der Kunde, wie gross muss die Garage sein?» Bei ihrem jetzigen Job analysiert und definiert Isabel in enger Zusammenarbeit mit den Software-Entwicklern, wie sich die Bedürfnisse der Kunden technisch umsetzen lassen. «Ich muss aktiv zuhören, analytisch denken, Zusammenhänge und Auswirkungen erkennen sowie geschickt verhandeln.»

 

IT-BusinessAnalystin

Der Erfolg eines IT­Projekts hängt massgeblich davon ab, dass die IT­ Business­Analystin die Kunden­ bedürfnisse möglichst präzise erfasst und danach in Informatikprozesse übersetzt. Für diese Brückenfunktion zwischen Fachbereich und Informatik sind eine hohe Sozial­ und Kommunikationskompetenz, ein ausgeprägtes analytisches Denken sowie gestalterisches Flair notwendig.

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Applikationsentwicklerin

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Verschiedene Interessen unter einen Hut bringen

Regina Dietiker war früher das einzige Mädchen in ihrem Umfeld, das sich für Computer interessierte. Heute leitet sie komplexe Informatik-Entwicklungsprojekte für Grosskunden. Computer haben Regina fasziniert, seit ihr Vater den ersten Rechner in seinem Geschäft angeschafft hat. «Weil ich den Computer so oft in Beschlag nahm, schenkten mir meine Eltern schliesslich einen eigenen, auf dem ich herumtüfteln konnte.»

In ihrer Jugend wollte Regina Archäo­login werden. Später überlegte sie sich, an der Uni Geschichte, Latein oder Jura zu belegen. Schliesslich entschied sie sich für Informatik: «Ich wollte etwas Prakti­sches studieren, etwas, mit dem man einen konkreten Beruf ausüben kann und eine sichere Stelle findet.» Als Projektleiterin für Informatik-Entwicklungsprojekte bei Zühlke Engineering AG hält Regina alle Fäden in der Hand. Sie entwickelt etwa Applikationen für ein neues Backoffice-System bei einem Energiedienstleister oder ein Programm für das Verwalten von Privatbuchhaltungen. «Mir gefällt es, mit Vertretern verschiedener Fachbereiche eines Unternehmens ein komplexes Problem zu lösen.»

 

Applikationsentwicklerin

Applikationsentwickler sind in Soft- ware-Entwicklungs-Unternehmen, Versicherungen, Banken und anderen grösseren Unternehmen tätig. Sie erstellen Anwendungen für spezifische Probleme. Im Team mit anderen Fachpersonen sind sie am gesamten Prozess von der Bedürfnisabklärung über die Entwicklung und das Testing bis zur Einführung bei den Anwendern beteiligt. Zu jeder Anwendung erstellen sie auch eine ausführliche Dokumentation.

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Stv. Abteilungsleiter ICT/ Teamleiter Projekte

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Am Puls des Lebens

Die Einsatzleitzentrale ist das Hirn von Schutz & Rettung Zürich. Und eine funktionierende IT die Voraussetzung für deren reibungslosen Betrieb und Weiterentwicklung. Philipp Vontobel leitet eines der drei IT­Teams von Schutz & Rettung. Bereits in der Primarschule wurde Philipp mit dem Computervirus infiziert: «Wir hatten damals einen ausgemusterten Mac Classic zu Hause. Zuerst interessierte ich mich nur für Games, später auch für Textverarbeitung. Dies führte während der Kantizeit zu diversen Support­- und Beratungsaufträgen im Bekannten- und Verwandtenkreis. Als Kind träumte Philipp davon, Fussballer oder Fussballtrainer zu werden. Heute sagt er: «Informatiker ist mein Traumberuf. Die Informatik ist DER Querschnittsfachbereich. Überall, wo etwas passiert, sind wir mitten drin.» Deshalb seien die Anforderungen an diesen Beruf sehr hoch. «Wir brauchen die besten und vielseitigsten Leute.» Philipp hat sich für ein Studium als Wirtschafts­informatiker entschieden, weil dieses Studium interdisziplinär ist. Der Fokus liegt zwar auf der Informatik, aber auch BWL und VWL werden vertieft. «Danach spricht man sowohl die Sprache der Informatik als auch die der Wirtschaft. Da­ durch öffnet man das Tor zu einer ganzen Palette spannender Jobs.»

Philipp

Schutz & Rettung ist dank IT im Notfall schnell vor Ort.

 

Mit 30 Jahren leitet Philipp bereits ein Team von vier IT­Projektleiterinnen und ­Projektleitern bei Schutz & Rettung. In dieser Funktion ist er mit diver­sen Abteilungen der Stadt in Kontakt: «Ich bin immer wieder überrascht ob der enormen Vielfalt innerhalb der Stadtverwaltung. Es gibt wohl keine Berufsgattung, die nicht irgendwo in der Stadt im Einsatz steht. Ich erlebe das Umfeld als sehr dynamisch – es läuft immer etwas.» Für die Zukunft erwartet Philipp, dass die Infor­matik in weitere Bereiche unseres Lebens vordringt und dabei mit anderen Disziplinen verschmilzt, auch in seinem Berufsfeld. So könnte zum Beispiel die Beschaffung einer neuen Feuerwehruniform zum Informatikprojekt werden, denn neue Technologien erlauben es, die Anzüge mit Hitzewarnmeldern auszurüsten, die laufend Daten an die Einsatz- leitzentrale liefern. «Den klassischen Informatiker gibt es schon lange nicht mehr», sagt Philipp. «Das ist höchstens noch ein Sammelbegriff für eine enorme Vielfalt von Berufen an der Schnittstelle zwischen Technologie und unserem Leben.»

 

Stv. Abteilungsleiter ICT/ Teamleiter Projekte

Philipp Vontobel arbeitet am Puls der Stadt Zürich, denn bei Schutz & Ret- tung geht es oft um Leben und Tod. Nur wenn die Einsatzleitzentrale ein- wandfrei funktioniert, kommen Rettungswagen und Feuerwehrautos rechtzeitig an ihren Einsatzort. Ohne Informatik wäre das unmöglich.

Website: www.golem.de ist meine erste Anlaufstelle für IT­News. Sie deckt von Business bis Unterhaltung die gesamte Bandbreite ab und bringt auch mal gesellschaftliche Themen auf.

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Wissenschaftlicher Assistent Information Security

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Vom Automechaniker zum Doktoranden

Michael Schläpfers Berufsweg ist unkonventionell: Zuerst absolvierte er eine Lehre als Automechaniker, heute schreibt er an der ETH seine Doktorarbeit zu E­-Voting in der Schweiz. In Zukunft würde er gerne in der Automobilbranche arbeiten, da dort Informatik immer wichtiger wird. Michael hatte schon früh einen konkreten Berufstraum. «Mich faszinierten tragbare Computer. Irgendwann wollte ich einen Beruf ausüben, bei dem ich einen Portable Computer benutzen kann.» Auf sein Drängen hin schenkten ihm die Eltern schliesslich einen Commodore 64. «Für mich tat sich eine neue Welt auf. Ich war auf Anhieb begeistert und lernte die Programmiersprache BASIC.»

Michael 017

Sein Berufsweg führte Michael jedoch erst auf Umwegen zur Informatik. Da ihn Autos begeisterten, absolvierte er eine Lehre als Automechaniker mit anschlies­sender Berufsmaturität. Schon während der Lehre besuchte er Informatikkurse. Danach stand für ihn fest, dass er Informatik studieren wollte. «Das Berufsfeld der Informatik ist gross und facettenreich. Zudem stehen einem damit viele Türen offen, auch wenn man noch kein konkretes Berufsziel hat.» Nach dem Bachelor an der ZHAW in Winterthur wechselte er für das Masterstudium an die ETH Zürich und vertiefte sich im Be­reich Informationssicherheit. «Ich bin überzeugt, dass gerade die Informationssicherheit in vielen Branchen an Bedeutung gewinnen wird.»

Für Michael ist seine Forschungsarbeit im Projekt «Vote électronique» der Schwei­ zerischen Bundeskanzlei ein Traumjob: «Ich kann Neues lernen, Neues entdecken, Neues schaffen.» Er blickt erwartungsvoll in die Zukunft. «Immer wieder bekomme ich Jobangebote und erlebe auch bei Ar­beitskollegen, dass Informatiker auf dem Arbeitsmarkt ausgezeichnete Chancen haben.» Sein Ziel ist, nach Abschluss seiner Doktorarbeit in die Privatwirtschaft zu wechseln. «Am liebsten würde ich in der Automobilbranche arbeiten. IT­ gesteuerte Assistenzsysteme werden dafür sorgen, dass es in Zukunft viel weniger Unfälle gibt.»

 

Wissenschaftlicher Assistent Information Security

Als Doktorand und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Informations­sicherheit ist Michael Schläpfer mit einem 100­-Prozent­-Pensum an der ETH Zürich angestellt. Er hat einen Lehrauftrag im Bereich Informationssicherheit und arbeitet zudem an seiner Doktorarbeit zum Thema Informationssicherheitsgrundlagen im Rahmen des Projekts «Vote électronique» der Schweizerischen Bundeskanzlei.

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Solution-Consultant

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ITTeamplayerin statt Gesangssolistin

Anna Birnstein fiel die Studienwahl schwer, denn sie hat viele Interessen. Heute bringt sie als Solution-Consultant für SAP-Anwendungen ihre fachlichen und menschlichen Qualitäten ein. Anna ist über Umwege zur Informatik gekommen. Sie sang leidenschaftlich gerne, engagierte sich im Schulchor und trat als Solistin auf. Musicalsängerin, aber auch Schreinerin oder Goldschmiedin hätte sie sich vorstellen können. «Ich wollte einfach keinen eintönigen Job.» Das Interesse für Informatik weckte ihre erste Stelle bei Ciba in Basel. «Dank meiner guten SAP­-Kenntnisse wurde ich Power­Userin im Bereich Services and Solutions.» Die Arbeit als Ansprechpartnerin für andere End­-User machte ihr viel Spass. Deshalb entschloss sie sich, den Master in Wirtschaftsinformatik zu machen.

Heute berät Anna als Solution­-Consultant bei der asem group Kunden unterschiedlicher Branchen und erhält dadurch Einblick in viele Bereiche. «Jedes Unter­ nehmen tickt anders, hat eine andere Sprache und Kultur.» Sie passt zum Beispiel SAP­-Anwendungen an die Bedürfnisse eines Kunden an, der unter anderem für den städtischen Veloplan zuständig ist. Ziel ist hier die optimale Planung des Velonetzes.

Solution-Consultant

Als Solution­Consultant bei der asem group betreut Anna Birnstein SAP­ Beratungsprojekte im Bereich des Port- folio­ und Projektmanagements. Sie führt Istanalysen durch, zeigt Optimie­ rungspotenzial auf und erstellt an­ schliessend das Sollprozessmodell und den Ergebnisbericht.

Website: www.chip.de bietet die neuesten Nachrichten aus der IT­Welt.

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Business-Analystin

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Zusammenspiel von Bankwissen und Informatik

Kristina Rusnak wollte immer Bankkauffrau werden. Als sie es war, merkte sie, dass Informatik sie viel stärker interessierte. Als BusinessAnalystin verbindet sie die Erfahrung aus beiden Welten. Als Auszubildende bei der Dresdner Bank schaffte Kristina den Einstieg in ihre Wunschbranche. Nach dem BWL­-Studium arbeitete sie bei der Deutschen Bundesbank, wechselte dort intern und betreute die Handelsraum-IT. «Ich war zuständig für die Instandhaltung der Hard- und Software. Diese praktische Tätigkeit gefiel mir ausgezeichnet.» Kristina fühlt sich heute in der Informatikbranche am richtigen Ort. «Das enge Zusammenspiel von Bankwissen und IT hat mich fasziniert. Ich sah darin ein grosses berufliches Potenzial.» Kristina begann ein berufsbegleitendes Studium in Wirtschaftsinformatik und wechselte bald in die Schweiz zu Avaloq, einem Spezialisten für Bankensoftware.

Heute entwickelt sie als Business-Analystin neue Funktionalitäten im Be­reich der komplexen Finanzderivate und kann so ihr Bankwissen ideal mit dem IT­-Know­how verbinden. «Zu einem Traumjob gehört für mich, die konkreten Auswirkungen meiner Arbeit zu sehen. Ich muss das Gefühl haben, dass die Ergebnisse meiner Tätigkeit nützlich sind.»

BusinessAnalystin

Die Business­Analystin definiert zu­sammen mit den internen oder externen Kunden die Anforderungen an ein Projekt und übersetzt diese in Infor­matikprozesse. Kristina Rusnak führt unter anderem neue Funktionen im Bereich der komplexen Finanzderivate ein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Avaloq Banking Systems zu erhöhen.

Website: www.netvibes.com – mein mobiles Web-Entry-Portal. Man richtet sich sein Dashboard mit Widgets ein und kann darauf von jedem Rechner zugreifen.

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CEO eines Start-ups

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Studium als Sprungbrett in die Selbstständigkeit

Die vielversprechenden Berufsaussichten bewegten Daniel Moser dazu, Informatik zu studieren. Später merkte er, dass seine Ausbildung auch eine gute Grundlage ist, um sich selbstständig zu machen. «Computer haben mich schon in meiner Jugend fasziniert. Ich begeisterte mich für Spiele, Bild­ und Videobearbeitung und experimentierte mit allen möglichen Programmen.» Ein Informatikstudium lag da nahe, denn Daniel wollte ein umfassenderes Verständnis für Computer entwickeln. Andererseits interes­sierten ihn auch Natur- wissenschaften wie Physik und Chemie. «Die guten Berufsaussichten waren schliesslich ausschlaggebend für meinen Entscheid, Informatik zu studieren.»

In der Nähe des Basler Flughafens aufgewachsen, träumte Daniel als Kind davon, Pilot zu werden. Hoch hinaus wollte er auch noch im Erwachsenenalter. «Ich suchte eine sichere Stelle mit einem hohen Einkommen und guten Karriereaussichten.» Diese fand er und arbeitete vier Jahre als Software­ Ingenieur im Angestelltenverhältnis. Ein eigenes Unternehmen zu gründen, konnte er sich damals nicht vorstellen: «Meine Eltern waren beide An­gestellte, Selbstständigkeit war bei uns in der Familie kein Thema. Als aber ein Kollege ein Start­up gründete, begann ich mich für das Unternehmertum zu interessieren.»

Daniel belegte den Jungunternehmerkurs Venture Challenge der Eidgenössischen Förderagentur für Innovation KTI. Er entwickelte die Geschäftsidee für seine heutige Firma quitt.ch: eine Online-Plattform, die sich um die korrekte Anstellung von Haushalts­ hilfen für Private kümmert. «Ich arbeite mehr und verdiene weniger als früher, aber meine Arbeit ist kreativer und macht mehr Spass.» Es sind die interdisziplinären Tätig­keiten, die Daniel am Unternehmertum faszinieren: die Verbindung von Technik und Kommerzialisierung von Dienstleistungen. Im Informatikstudium hat er sich abstraktes Denkvermögen angeeignet. «Das war für den Firmenaufbau sehr nützlich, denn da muss man sys­tematisch vorgehen.» Ausserdem gebe ihm das Informatikstudium Sicherheit. «Wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappt, finde ich jederzeit wieder eine attraktive Anstellung als Informatiker.»

Daniel Moser

Chef eines Start-ups zu sein, ist harte Arbeit, macht aber auch viel Spass.

CEO eines Start-ups

Die Idee für sein Start­up quitt.ch entwickelte Daniel Moser in einem Jungunternehmerkurs. Heute hilft die Online-Plattform quitt.ch Privatpersonen, ihr Arbeitsverhältnis mit Putzpersonal, Babysittern oder Nachhilfelehrern korrekt anzumelden und fortlaufend zu administrieren. Ziel ist es, Arbeitgebern das Leben zu erleichtern und Angestellten ein faires Arbeitsverhältnis zu ermöglichen. Das Start­up ist schweizweit tätig und beschäftigt sechs Mitarbeitende.
www.quitt.ch 

Daniel Moser, 31
Ausbildung: Gymnasiale Maturität, Schwerpunkt Naturwissenschaften; Grundstudium Informatik, ETH Zürich (2000–2002); Master in Informatik, ETH Zürich (2002–2006); Jungunter­ nehmerkurs Venture Challenge (2010) Laufbahn: Software-Ingenieur, Zühlke Engineering AG (2006–2010); CEO ServiceHunter AG/quitt.ch (seit 2010)

 

User-­Experience-­Architect

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Usability von Anfang an:
Wie jeder zu seinen Traumferien kommt

Hätte Timo nicht Informatik studiert, wäre seine Wahl auf Politikwissenschaft gefallen. Heute entwickelt er Benutzeroberflächen von Applikationen, die für alle einfach bedienbar sind. «Ich habe schon im Gymi Computer für Games, aber auch für Präsentationen eingesetzt.» Zufällig bekam er einen Informationsflyer der ETH Lausanne in die Hände. «Der Studiengang Kommunikationssysteme klang interessant. Ich hatte damals keinen klaren Berufswunsch, wusste nur, dass ich frei und kreativ arbeiten und gleichzeitig etwas Konkretes schaffen möchte. Ausserdem dachte ich, dass man damit sicher gute Job- und Lohnaussichten hat.»

Zug Timo

Dank Online-Information und -Buchung wird günstiges und umweltfreundliches Reisen einfacher.

 
Heute entwickelt Timo als User­-Experience­-Architect Benutzeroberflächen von Applikationen für das Web, Tablets und Mobiltelefone. Sein Konzept und seine Skizze legen fest, wie man sich zum Beispiel von der Feriensuche über die Vorauswahl der schönsten Orte bis hin zur Ferienbuchung und Zahlung durch eine Applikation bewegt. «Bei meiner Arbeit steht die Benutzerfreundlichkeit der technischen Geräte im Vordergrund.» Ausserdem schätzt er die Abwechslung in seinem Beruf. Der Lohn und der gesicherte Karriereweg sind Timo inzwischen nicht mehr so wichtig. «Viel wichtiger ist mir, dass ich den Freiraum zu experi- mentieren habe und dass ich nicht nur das Produkt, sondern auch die Firma mitgestalten kann. Mit meiner Arbeit will ich dazu beitragen, dass komplizierte Technik so einfach zugänglich wird, dass sie jeder und jede sinnvoll nutzen kann.» Timo will einmal Technologie nutzen können, um einen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme unserer Gesellschaft zu leisten. «Ich denke beispielsweise an Themen wie nachhaltigen Tourismus oder Arbeitslosigkeit. Hier kann IT entscheidend zur Lösung beitragen, indem sie Menschen Zugang zu Wissen und kritischen Informationen verschafft. Und ich bin dann dafür zuständig, dass sie diese Informationen auch einfach verstehen können.

«Das Tolle an meinem Beruf ist, dass Informatik, Kreativität und Alltagsnutzen zusammenkommen.» Timo Würsch, User-­Experience-­Architect

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User-ExperienceArchitect

Ein User­Experience­Architect stellt sicher, dass eine Applikation für Web oder Mobiltelefon benutzerfreundlich und selbsterklärend ist. Er befasst sich dabei ausschliesslich mit dem Front- end, das heisst der Benutzeroberfläche von Applikationen. User­centered Design stellt übliche IT­Projektprozesse auf den Kopf, da die User­-Experience­-Architects zuerst eine gut verständliche Benutzeroberfläche entwickeln und damit die technische Umsetzung mit- bestimmen.

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